Filippos Philosophie 1

Logo mit Hund

So wie ich in „Jamies World“ Geschichten aus Jamies Sicht schreibe, gibt es jetzt auch ab und zu eine Geschichte von Filippo.

Dem griechischen Philosophen Plato wird das Zitat „Ein Hund hat die Seele eines Philosophen“ zugeschrieben. Filippo war ganz sicher ein Philosoph und deshalb nenne ich seine Geschichten: „Filippos Philosophie“.

Filippo war mein erster eigener Hund und in meinem Herzen wird er immer einen großen Platz einnehmen. Auch wenn er jetzt nicht mehr lebt, ist die Zeit, die wir gemeinsam hatten noch sehr präsent.

Er war schon sechs Jahre alt, als er zu mir gekommen ist. Darüber, was in diesen sechs Jahren passiert ist, weiß ich nur ganz wenig.

Filippo beginnt seine Geschichte dort zu erzählen, wo wir uns kennen gelernt haben.

Als Download unter Filippos Philosophie 1

Filippos Philosophie 1

Hallo! Mein Name ist Filippo. Ich bin ein Setter-Mischling. Ein Setter ist eine Jagdhunderasse. Vermutlich war meine Mama ein Setter. Von meinem Papa weiß man nicht so genau, welcher Hunde-Rasse er angehörte.

So wurde es meinem Frauchen Elisabeth gesagt, als sie mich vom Tierheim abgeholt hat.

Ich bin in Italien zur Welt gekommen. Dort habe ich als Jagdhund gearbeitet. In Italien als Jagdhund zu arbeiten ist ein Knochenjob. Nach ein paar Jahren war ich meinem Herrchen, dem Jäger, nicht mehr gut genug. Er hat gesagt, ich tauge nichts und hat mich ins Tierheim in Assisi gebracht. Von dort bin ich dann nach Österreich in ein Tierheim gekommen. Da waren die Chancen, dass ich ein neues Zuhause finde, größer.

Das Leben im Tierheim war ganz ok. Allerdings ging es sehr turbulent zu, weil so viele Hunde dort gewohnt haben. Zu viel Unruhe ist nichts für mich. Ich bin ein wenig schüchtern und mag es eher ruhig.

Ich war sehr glücklich, als mich mein Frauchen zu sich nach Hause geholt hat. Am Anfang war es noch sehr ungewohnt, weil es ganz anders war als beim Jäger und im Tierheim.

Aber ich habe schnell gemerkt, wie gern mich mein Frauchen hat. Sie hat sich viel Mühe gegeben, damit ich mich wohl fühlen kann bei ihr.

Ich war meinem Frauchen so dankbar dafür und wollte ihr das auch zeigen. Deshalb habe ich lange versucht, ihr zu beweisen, dass ich ein guter Hund bin und habe versucht Hasen aufzustöbern, wo es nur ging. Das war ja mein Job in Italien gewesen. Ich habe mein Bestes für mein neues Frauchen gegeben. Ich verstehe auch überhaupt nicht, weshalb sie dann immer so verzweifelt war, wenn ich ein paar Stunden weg war!

Versteh einer die Menschen!?

 

 

Philosophische Grüße

Logo – mit Hund!

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen