Wir üben für den Praxiseinsatz

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Im Rahmen der Therapiehundeausbildung beim TAT müssen fünf praktische Einsätze absolviert werden: mit Kindern, Erwachsenen oder in einem Pflegeheim. Mit Hilfe einer Liste der genehmigten Betreuerinnen können wir die Einheiten organisieren.

Es hat sich als gar nicht so einfach herausgestellt, Termine für diese Praxiseinsätze zu finden. Ich habe einen fixen Plan im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als freiberufliche Logopädin. Ebenso die Einsatzstellen, die tiergestützte Therapie anbieten – Krankenhäuser, Pflegeheime, Horte, Schulen, Therapeuten.

Das Vorbereiten für den Praxiseinsatz ist anders für mich, als die Vorbereitung auf die praktische Prüfung. In der praktischen Prüfung geht es vorrangig darum, dass der Hund auch unter belastenden Situationen keine Aggressionen und Ängste zeigt, es geht um die gute Beziehung zwischen Hund und Hundeführer, dass der Hund gehorcht und sich wohl fühlt unter Menschen und anderen Hunden.

Für die Praxiseinsätze sind diese Dinge Voraussetzung. Es geht zusätzlich um die Kreativität und die Fähigkeit des Therapiehundeteams die unterschiedlichen Situationen in den Einsätzen gut zu meistern. Für das Team macht es einen Unterschied, ob die Einheit für eine oder mehrere Personen, für ältere Menschen oder Kinder, für psychisch oder körperlich Kranke vorbereitet werden muss.

Spaß beim Üben

Zwei Praxiseinsätze haben wir bereits absolviert – einen in einer Sonderschule und einen im Pflegeheim. Der nächste ist in einer Institution geplant, in der traumatisierte jugendliche Burschen wohnen. Für Jamie bedeuten Kinder – auch wenn sie schon älter sind – immer Spiel, Spaß und Action. Vor lauter Freude darüber ist er aber im Kontakt mit Kindern oft so außer Rand und Band, dass er sich schlecht konzentrieren kann. Also habe ich den Sohn meiner Freunde gebeten, mit ihm üben zu dürfen.

Jamie hatte viel Spaß bei dem Training: Er durfte Leckerli auspacken, die in Zeitungspapier eingewickelt waren, Bälle zurückbringen, über Hürden springen, durch Beine durchlaufen, Leckerli aus Hunde-Spielzeug holen und Socken ausziehen. Elias, der Bub, der sich für das Training zur Verfügung gestellt hat, folgte bereitwillig allen meinen Anweisungen. Jamie und Elias meisterten alle vorbereiteten Übungen mit Bravour.

Das Training hat uns allen Spaß gemacht. Hoffentlich schaffen wir auch den nächsten Praxiseinsatz auch so gut wie die Generalprobe dafür.

 

Einen erfolgreichen Tag!

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