Vorweihnachtszeit

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Letztes Jahr, ein paar Tage vor Weihnachten, habe ich mit Filippo und Jamie Urlaub in Salzburg gemacht. Kurz vor dem Urlaub hätte ich am liebsten storniert. Ich war mir nicht mehr sicher, ob es eine gute Idee gewesen war, mit einem alten, gebrechlichen, und einem jungen, nervösen Hund wegzufahren.

Doch schon bei der Ankunft wurden mir meine Ängste genommen. Wir wurden freundlich im Hotel empfangen und die Dame an der Rezeption erklärte mir den Weg zu der nächsten Freilaufzone.

Es hatte geschneit, die Sonne schien, die Hunde durften frei laufen – und sie genossen es ganz offensichtlich. Jamie fand schnell Spielgefährten und Filippo nutzte die Zeit ohne Leine, um ungestört zu schnuppern. Es war eine Freude für mich zu sehen, wie gut es ihnen ging. So konnte auch ich entspannen, das tolle Wetter und die Natur genießen und mich mit andern Hundebesitzern unterhalten.

Urlaubsstimmung

Es kam mir vor, als wäre es einfacher mit Hunden in einer Großstadt zu leben, als am Rande einer Kleinstadt, schon fast am Land. Viele Freilaufzonen, in denen sich die Hunde austoben und miteinander spielen können, Gasthäuser, in denen man mit Hunden gern gesehen ist und ein Hotel, in dem die Vierbeiner willkommen waren, vermittelten mir diesen Eindruck. Vielleicht waren es auch nur die Urlaubsstimmung und das schöne Wetter, die mich dazu veranlassten, nur das Angenehme wahrzunehmen. Und möglicherweise war ich selbst so entspannt, dass auch das Verständnis der Umgebung, das ich zu Hause oft so vermisste, mir dort entgegen gebracht wurde.

Zu Hause war der Alltag mit den zwei Hunden oft sehr anstrengend gewesen. Außerdem war ich etliche Male beschimpft worden, wenn ich Filippo und Jamie auf einer Wiese frei laufen gelassen hatte. Es gibt keine ausgewiesene Freilaufzone in meiner Heimatstadt und die meisten Landwirte am Stadtrand tolerieren die Hunde in der Wiese und in den Feldern nicht. Salzburg kam mir diesbezüglich vor wie ein Paradies.

Es war das letzte Mal, dass ich mit Filippo auf Urlaub gewesen war. Sein Gesundheitszustand war an diesen Tagen verhältnismäßig gut gewesen und das erleichterte die Situation zusätzlich.

Heuer ist alles anders. Filippo ist nicht mehr da. Seine Ruhe, Sanftheit und Gelassenheit, die mir so gut getan haben, fehlen. Insgesamt betrachtet ist aber die Vorweihnachtszeit heuer um vieles einfacher und stressärmer: Jamie ist endlich fertig mit der Therapiehundeausbildung – ich brauche nicht mehr zu bangen, ob wir das hinkriegen. Auch die Nachkontrolle haben wir dieses Mal problemlos geschafft. Und eine wunderschöne (menschliche) Beziehung bereichert unser Leben.

 Rückblick

Filippo ist trotzdem nicht ersetzbar. Das Leben mit ihm war beglückend und aufregend. Und oft sehr anstrengend. Vor 10 Jahren, im Dezember 2007, ist er zu mir gekommen. http://www.blogopet.at/wie-ich-auf-den-hund-gekommen-bin

Es war eines der ganz besonderen Ereignisse in meinem Leben, das die darauffolgenden Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Am 23. Dezember 2007 habe ich ihn das erste Mal gesehen und sofort gewusst, dass er zu mir gehört. Ein paar Tage nach Weihnachten ist Filippo bei mir eingezogen und hat mein Leben ordentlich durcheinander gebracht. Den Jahreswechsel haben wir schon gemeinsam verbracht. Trotz vieler Herausforderungen in unseren gemeinsamen Jahren habe ich keine Minute bereut, mich für ihn entschieden zu haben. Die Freude, die er in mein Leben gebracht hat, war um ein Vielfaches größer als die Belastung.

Schöne Feiertage!

Blogopet macht eine kleine Winterpause.

Jamie und ich wünschen euch schon jetzt schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr!

Wir kommen ab 9. Jänner wie gewohnt jeden Dienstag um 10:00 wieder.

 

Eine schöne Zeit!

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